Bollywood-Dreh für Millionenpublikum in Wien, Salzburg und Salzkammergut

WIEN/SALZKAMMERGUT. Austro-Inder Ishvinder Maddh holt erste internationale Filmproduktion post Corona nach Österreich.

 

 

Weltweit sind die Bollywood-Größen Salman Khan und Katrina Kaif mit zusammen knapp 100 Millionen Followern auf Instagram umjubelte Celebrities und auch in Österreich blieb der Dreh zum Action-Film Tiger 3nicht lange geheim. Mit einer Crew von bis zu 350 Personen wurde in den vergangenen zwei Wochen in Salzburg, Salzkammergut und anschließend in Wien gedreht, an attraktiven Schauplätzen wie im Naturhistorischen Museum, auf der Freyung, im Hotel Imperial und im Türkenschanzpark. Austro-Inder Ishvinder Maddh hat diese hochkarätige Filmproduktion mit seiner Firma Robinville nach Österreich geholt. Er hatte bereits vor Corona mehrere Bollywood-Filmdrehs, vor allem nach Innsbruck, gebracht. „Über die Kosten der Produktion wird nicht gesprochen und seien Sie sich gewiss, Hollywood schaut auf uns! Indien verfügt über die größte Filmindustrie der Welt – über 1600 Spielfilme werden jedes Jahr produziert. Die Dreharbeiten finden in Indien, aber auch in anderen Ländern – nun auch wieder in Österreich - statt. Auf diese Weise gelangen bewegte und bewegende Bilder in die Welt und begeistern dort hunderte Millionen KinobesucherInnen.“ so Maddh, der sich als Brückenbauer zwischen den beiden Kontinenten sieht und für Österreich eine noch nie dagewesene Tourismus-Werbung klarstellt. Salzburg, Salzkammergut und Wien wird im Blockbuster-Film und dazugehörigem Musikvideo zu sehen sein. Der Film erscheint im zweiten Halbjahr 2022.

Zahlreiche Sequenzen des Bollywood-Films wurden erstmals auch im Salzkammergut gedreht. Das indische Produktionsteam war besonders von der traumhaften Landschaft mit den zahlreichen Seen und der imposanten Bergwelt begeistert. Die Tourismusregion Salzkammergut ist stolz, nach einigen heimischen Produktionen, nun auch wieder Teil einer internationalen Filmproduktion zu sein. Salzkammergut Touristik organisierte den Zugang zu eindrucksvollen Locations in der Region.  

 

Arie Bohrer, Österreichischer Filmcommissioner der Austrian Business Agency rechnet damit, dass über 500 Millionen Menschen den Agentenfilm weltweit sehen werden. Nach dem Kinodurchlauf wird der Film auch auf Streaming Diensten freigeschaltet. Alleine mit dem Trailer zu Tiger Zinda Hai (Teil 2 der Tiger Reihe) erreichten die Bilder aus Österreich über 700 Millionen Views auf Youtube. „Die indische Filmindustrie konnte bereits in Innsbruck großartige Erfolge feiern und nach dieser Erfahrung haben wir den nächsten Schritt, in die Stadt Wien gewagt, wo uns Tourismusstadtrat Peter Hanke herzlich willkommen geheißen hat. Dank der Mitwirkung der Stadt Wien konnten die Dreharbeiten mit 350 Mann Crew reibungslos ablaufen.“ 

„Mit den vielen wunderschönen Kulissen, die vor allem unsere historische Innenstadt zu bieten hat, gilt Wien seit Jahrzehnten als beliebter Drehort für internationale Filmproduktionen. Ich freue mich ganz besonders nach dem letzten Jahr mit den vielen Reiseeinschränkungen, dass unsere schöne Stadt mit dieser bombastischen Bollywood Produktion erneut auf den internationalen Kinoleinwänden zu sehen sein wird. Denn das ist auch für den Tourismusstandort Wien eine tolle Werbung“ so Hanke begeistert anlässlich seines Besuchs am Filmset. 

 

Die WKÖ Sparte Creative Industries, unter der Leitung von Reanne Leuning, unterstützte das Projekt. Die Dreharbeiten in Salzburg und im Salzkammergut wurden von Salzkammergut Touristik mitgestaltet. Als ausführende lokale Produktionsfirma wurde die SK-Film mit Alexander Koschier beauftragt, das COVID-Sicherheitskonzept mit täglichen Testungen verantwortet der Medizindienstleister IFMS med gemeinsam mit der PR- und Eventagentur NO LIMITS Wien. 

 

Tiger 3 eine Produktion der Yash Raj Films, eine der größten Filmproduktions-firmen Indiens, im Besitz der Chopra-Familie. Neben dem Headquarter in Mumbai distribuiert YRF seine Produktionen auch über eigene Büros in England, USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten. (Fotos: Tobias Holzer)